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Handbuch „Briefmarken Individuell und PortoCards Individuell“

In der Arbeitsgemeinschaft  Forschung Deutsche Bundespost e.V. (AGF) haben die beiden Sammler Marc Schöpper und Andreas Lehr das neue AGF-Sonderheft „Handbuch – Briefmarken Individuell und PortoCards Individuell“ heraus gegeben. Das Handbuch im A4-Format besticht auf 192 farbigen Seiten mit großer Detailtreue und vielen Bildern. Die beiden Autoren zeigen übersichtlich den derzeitigen Forschungsstand zu den „Individuell-Produkten“ der Deutschen Post.

Handbuch „Briefmarken Individuell und PortoCards Individuell“

Handbuch „Briefmarken Individuell und PortoCards Individuell“

Erst seit 2009 sind die „Individuell-Produkte“ erhältlich, dennoch, oder gerade deshalb, hat sich in diesem Sammelgebiet bereits viel getan. Es handelt sich bei dem AGF-Sonderheft nicht um einen Katalog – das wäre bei der Vielzahl der bisher erstellten Marken Individuell schier unmöglich. Vielmehr beschreibt das Handbuch die bisher verschiedenen Ausgabe-Typen und erklärt, wie sie zu unterscheiden sind.

Das Sonderheft kostet 26,50 €  zuzüglich Versand und ist ab sofort bei der Arbeitsgemeinschaft AGF bestellbar.


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Postcrossing Marke Individuell

Gestern habe ich eine Postcrossing Karte aus Deutschland mit einer selbstgestalteten Marke Individuell erhalten:

Briefmarke Individuell Postcrossing

Briefmarke Individuell Postcrossing

Laut Auskunft der Versenderin gibt es 1 Bogen á 20 Marken zu 45 Cent und einen Bogen zum Auslandstarif von 90 Cent.

Vielen Dank an Ute, dass ich diese Marke abbilden darf.


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Besonderer Plusbrief Individuell der HUK-Coburg

Eine Besonderheit stellt dieser DIN C6 (16×11 cm) Fensterumschlag mit einer Frankatur von 145 ct dar:

HUK Coburg 145 ct, Umschlag C5

HUK Coburg 145 ct, Umschlag C6

Die Frankatur von 1,45 € macht eigentlich keinen Sinn. An dem Umschlag, der mir vorliegt, ist nicht zu erkennen, dass die Sendung besonders schwer war. Interessant ist zudem der zweite QR-Code neben dem Adressfenster.

Kann jemand Angaben über diesen Umschlag machen?


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Die Renaissance der Postkarte?!

Ende 2013 bin ich auf ein Projekt im Internet aufmerksam geworden, das sich
„Postcrossing“, also frei übersetzt „Austausch von Post“ nennt. Dabei geht es
um das Verschicken von Postkarten rund um den ganzen Globus. Postcrossing
existiert bereits seit über 10 Jahren und wurde 2005 von Paulo Magalhães in
Portugal ins Leben gerufen. Sein Ziel war und ist, eine Online Plattform zu
schaffen, die Menschen mit Hilfe von Postkarten weltweitweit verbindet, unabhängig
von ihrem Wohnort, Alter, Geschlecht, Rasse oder Glauben. Am 11. April
2008 wurde die Zahl von einer Million Postkarten, die über die Postcrossing
Plattform ausgetauscht wurden, erreicht. Seitdem wächst sie stetig an. Im letzten
Jahr wurde die 30 Millionen Grenze geschafft.

Anzahl der verschickten Postkarten (Quelle: postcrossing.com)

Anzahl der verschickten Postkarten (Quelle: postcrossing.com)

Mittlerweile hat Postcrossing über 644.500 Mitglieder in 210 Ländern der Erde. Es werden fast 1.000 Postkarten pro Stunde verschickt. Die meisten Mitglieder hat Russland mit 78.782 Postcrossern. Deutschland liegt in dieser Statistik mit 46.126 Mitgliedern auf dem fünften Platz. Schaut man sich allerdings die Zahl der versendeten Postkarten an, so liegt Deutschland mit 5.221.638 Karten noch vor Russland mit 4.352.423 Stück.

Am unteren Ende der Tabelle finden sich Länder wie Tuvalu, Nordkorea, Papua Neu Guinea und weitere mit nur einem registrierten Mitglied (Stand 13.10.2016).
Auf der Internetseite postcrossing.com werden diese Statistiken sehr liebevoll gepflegt und mit vielen Informationen zu den einzelnen Ländern und ihren Mitgliedern ergänzt. Man kann z. B. eine nationale Rangliste der Mitglieder sehen:

Ländereintrag für Deutschland (Quelle: postcrossing.com)

Ländereintrag für Deutschland (Quelle: postcrossing.com)

Und wie funktioniert Postcrossing?

Zunächst registriert man sich als Nutzer und erstellt eine persönliche Seite mit einem Alias Namen. Neben einer kurzen (manchmal auch langen) Beschreibung zu seiner Person und seinen Wünschen nach bestimmten Postkarten, gibt man hier seine Adresse ein. Diese erscheint allerdings nicht öffentlich auf dem Profil. Als „Amtssprache“ hat sich Englisch auf Postcrossing etabliert.

Um zu starten, schaut man sich am Besten den einen oder anderen Eintrag von Mitgliedern an. Über einen Klick auf den Alias-Namen gelangt man zu den Einträgen.

Ist dies erledigt, fordert man die erste Adresse an, an die eine Postkarte geschickt wird. Jede Karte erhält eine individuelle Nummer, die auf der Karte vermerkt wird. Die Auswahl der Adresse geschieht zufällig durch das System. Sobald die Karte angekommen ist, landet die eigene Adresse im großen Topf und wird irgendwo auf der Welt einem Mitstreiter zugeleitet. Damit das System weiß, dass eine Postkarte angekommen ist, wird sie auf der Internetseite registriert. Dazu gibt man die individuelle Kartennummer ein.

Natürlich ist es etwas mühsam immer zu warten bis die eine Karte angekommen ist, vor allem, wenn man die Postlaufzeiten in einigen Ländern sieht. Daher kann man zunächst 5 Postkarten gleichzeitig losschicken. Diese Zahl erhöht sich kontinuierlich mit der Zeit. Ich habe die Möglichkeit 18 Postkarten simultan loszuschicken.

Meine persönliche Postcrossing Geschichte

Meine erste Postcrossing Karte habe ich am 8. Dez 2013 nach Russland verschickt und sie ist dort am 13. Feb 2014 angekommen. Gerade nach Russland muss man sehr lange Postlaufzeiten in Kauf nehmen. Die zweite Karte (nach Polen) hat aber auch noch mehr als 2 Wochen gebraucht (23. Dez. 2013 – 10. Jan. 2014).

Die erste Postkarte über Postcrossing hatte ich am 6. Feb. 2014 im Briefkasten:

Meine erste empfangene Postkarte

Meine erste empfangene Postkarte

Wie unschwer zu erkennen ist, wurde sie in Österreich verschickt.

Leider kommt es auch immer wieder vor, dass Postkarten nicht ankommen. Und das geschieht nicht nur in exotischen Ländern. Selbst in den Niederlanden ist eine Karte von mir nicht angekommen.

Mittlerweile habe ich 456 Postkarten aus 49 unterschiedlichen Ländern erhalten, und fast jeden Tag liegt eine neue Karte im Briefkasten. Sogar unser Briefträger hat mich schon angesprochen. Er freut sich über die interessanten Karten aus aller Welt. Die exotischste Postkarte kam von den Weihnachtsinseln, auch ein Land mit nur einem Mitglied:

Postkarte von den Weihnachtsinseln (2015)

Postkarte von den Weihnachtsinseln (2015)

Eine schöne, extra für Postcrossing angefertigte Karte habe ich aus Brest in Weißrussland erhalten:

Happy postcrossing Karte aus Weißrussland (2016)

Happy postcrossing Karte aus Weißrussland (2016)

Es werden nicht nur extra Postkarten für Postcrossing angefertigt, sondern auch Briefmarken. In der Zwischenzeit gibt es Sondermarken aus 13 unterschiedlichen Ländern (u.a. Niederlande, Russland, Tschechien etc). Eine kleine Auswahl zeigt die folgende Abbildung:

Sonderausgaben "Happy Postcrossing" Österreich, Bulgarien, 2 x Niederlande, Weißrussland, Tschechien

Sonderausgaben „Happy Postcrossing“ Österreich, Bulgarien, 2 x Niederlande, Weißrussland, Tschechien

Darüber hinaus stiftet die Deutsche Post jedes Jahr 10 Cent für jede Postkarte die im Dezember in Deutschland verschickt wird. 8857,- € wurden dieses Jahr an die Stiftung Lesen übergeben.

Zum Schluss noch eine besondere Karte:

Wie man dem Text und dem Poststempel entnehmen kann, hat der Absender sie von der amerikanischen Station McMurdo in der Antarktis verschickt. Laut Poststempel wurde die Karte am 18. Jan. 2016 aufgegeben und hat mich am 2. Feb. 2016 erreicht.

Karte abgestempelt USAF McMurdo, Antartica, Jan 18 2016

Karte abgestempelt USAF McMurdo, Antartica, Jan 18 2016

Wer etwas mehr über das Projekt erfahren möchte, findet Informationen auf der Internetseite www.postcrossing.com

Happy Postcrossing


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Übersicht der Plusbriefe Individuell der HUK-Coburg Versicherung

Hier möchte ich die Tabelle der erschienenen Plusbriefe ergänzen.  Meldungen über weitere Druckdaten und Portostufen gerne an mich.

PortostufeKennungStandDruckdatumAuflagevorhanden
55 ctBOU7FNP109.2010 DP09.20102,5 Mio.*
03.2011*
06.2011*
09.2011*
12.2011*
04.2012*
08.2012*
58 ct12.2012*
03.2013*
08.2013*
60 ct01.2014*
03.2014*
08.2014*
62 ct01.2015*
01.201504.2015*
09.20153 Mio*
90 ctBOU4FNP303.2014 DP5.2014784‘*
145 ctBOU4FNP103.2010 DP11.2009600‘
03.2010*
03.2011*
04.2011
11.2010 DP07.2011*
05.2012480‘*
10.2012600‘*
12.2012*
04.2013480‘*
07.2013*
10.2013900′*
04.2014480′*
11.2014600′*
09.2015480′*
11.2015*
145 ct
s. Abb.
BOU6FAP101.2015 DP01.2015110M *

Tabelle 1: Druckvermerke der Plusbrief Ausgaben der HUK-Coburg
Mit * gekennzeichnete Druckvermerke liegen dem Autor vor

Eine Besonderheit stellt dieser DIN C5 Fensterumschlag mit einer Frankatur von 145 ct dar:

HUK Coburg 145 ct, Umschlag C5

HUK Coburg 145 ct, Umschlag C5

Die Frankatur von 1,45 € macht eigentlich keinen Sinn. An dem Umschlag, der mir vorliegt, ist nicht zu erkennen, dass die Sendung besonders schwer war.

Kann jemand Angaben über diesen Umschlag machen?


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Philatelie Individuell

Seit mehreren Jahren gibt es bereits personalisierte Briefmarken und Ganzsachen in diversen Ländern wie Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Die Deutsche Post hat dazu im Jahr 2006 einen Pilotversuch gestartet und zunächst sogenannte Plusbriefe Individuell heraus gegeben.

In den folgenden Jahren wurde das Sortiment um Pluskarten, Marken und Portocards Individuell erweitert. Die Entwicklungen und Besonderheiten dieses Sammelgebiets möchte ich gerne dokumentieren